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Como adaptámos rótulos e embalagens de produtos alimentares para mercados árabes: idioma, halal, requisitos legais, layout RTL, números, datas e aprovação — do risco ao “ok para venda”.
Case Study: Verpackungs- und Etikettenübersetzung für arabische Märkte (Lebensmittel) — Herausforderungen und unsere Lösungen vom Briefing bis zur Freigabe

Der Eintritt in arabische Märkte mit Lebensmitteln ist weit mehr als „ins Arabische übersetzen“. Es geht um Compliance + Kultur + Produktion: korrekter Text in der richtigen Varietät, zulässige Claims, Halal-Siegel (falls nötig), Rechts-nach-Links-Layout (RTL), Datums-/Ziffernkonventionen — und das alles druckfähig im Dieline. Diese Fallstudie zeigt, wie wir einer portugiesischen Marke halfen, 8 SKUs im Golf und in Nordafrika termingerecht und budgettreu zu launchen.

1) Kundenkontext
  • Kategorie: Snacks und Ready-to-eat-Produkte.
  • Zielmärkte: Golf (Saudi-Arabien, VAE) und Nordafrika (Marokko).
  • Ausgangslage: PT/EN-Etiketten, kein Arabisch; generische Claims; kein Halal; enge Dielines.
2) Zentrale Herausforderungen
  • Sprache & Variation: Modernes Hocharabisch und akzeptierte Fachtermen (Allergene, Zusatzstoffe).
  • RTL-Layout & Lesbarkeit: RTL-Satz und gespiegelte Gestaltung ohne Markenbruch; Mindestschriftgrößen.
  • Recht & Kultur: Zutaten/Allergene auf Arabisch, Importeurangaben, Halal (falls nötig), geeignete Bilder/Piktogramme.
  • Daten, Ziffern & Einheiten: MFG/EXP auf Arabisch, länderspezifische Reihenfolge, Ziffern je Praxis; SI-Einheiten/Toleranzen.
  • Produktion & Supply Chain: begrenzter Platz, Over-Sticker vs. Neudruck, Freigabe durch Distributor/Behörde.
3) Unser Vorgehen (Lösung)

T-6 bis T-4 — Due Diligence & Glossar

  • Label-Audit (PT/EN) vs. Länderanforderungen.
  • Validiertes Arabisch-Glossar (Zutaten, Allergene, Zusatzstoffe, Claims).
  • Tabelle zu Daten/Ziffern/Einheiten je Land mit Druckbeispielen.

T-4 bis T-2 — Text, Recht & Layout

  • Fachspezifische Lebensmittelübersetzung und Rechtsprüfung pro Land.
  • RTL-Adaption (Hierarchie, Mikrotypografie, Zeilenumbrüche).
  • Claims-Steuerung: beibehalten/ändern/entfernen je Risiko.

T-2 bis T-1 — Halal & Artwork

  • Halal-Pre-Audit (falls zutreffend) und Abstimmung mit Zertifizierer.
  • Zweisprachiges Artwork (Arabisch + EN/PT), Andrucke und Drucksimulationen.

T-1 bis T0 — Freigabe & Produktion

  • Checklisten je Land; Validierung mit Importeur/Distributor.
  • Over-Sticker für den ersten Lauf; vollständiger Neudruck im nächsten Zyklus.
  • Compliance-Dossier (Masterdatei + Übersetzungen + Genehmigungen).
4) Entscheidungen mit Impact
  • Kurzes Label: zugelassene Piktos für Lagerung/Recycling, mehr Platz für Allergene.
  • Daten: „EXP“ plus Arabisch (انتهاء الصلاحية) in der akzeptierten Reihenfolge pro Land.
  • Allergene: fett im Zutatenlauf und Wiederholung in „Enthält: …“ auf Arabisch.
  • Halal: Rezepturvariante für 1 SKU; Siegel nur, wo vom Zertifikat abgedeckt.
5) Ergebnisse
  • 8 SKUs bei der ersten Einreichung genehmigt (Golf + Nordafrika).
  • Null kritische Abweichungen bei Erstinspektionen.
  • Durchlaufzeit gesamt: 6 Wochen (Briefing → Druck).
  • Optimierte Kosten: Over-Sticker im 1. Lauf → Neudruck ohne Ausschuss im nächsten.
6) Learnings für Food-Marken
  • Labels sind Rechtstexte: nie nur wörtlich übersetzen.
  • RTL ab dem Entwurf: Informationshierarchie früh anpassen.
  • Daten/Ziffern: pro Land definieren und Werk schulen.
  • Halal ist ein System (Zutaten, Linienreinigung, Dokumentation).
  • Lokaler Importeur: früh einbinden für schnellere Freigaben/Logistik.
7) Praktische Checkliste
  • Dieline mit reservierten RTL/Arabisch-Zonen.
  • Validiertes Arabisch-Glossar (Zutaten, Allergene, Zusatzstoffe).
  • Länder-Matrix zu Daten/Ziffern/Einheiten.
  • Entscheidung Over-Sticker vs. Neudruck je SKU/Los.
  • Halal-Plan (falls nötig) und Zertifizierer.
  • Artwork-Freigabe mit Importeur/Distributor.
Wie Consenso Global hilft

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